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Lebenslanges Lernen ...

... auf der Grundlage frühkindlicher Kompetenzen

Wenn wir davon ausgehen, dass Mathematik nicht nur aus dem Umgang mit Zahlen besteht, sondern vielmehr eine Tätigkeit ist, um die Welt zu strukturieren, finden wir plötzlich über das Rechnen hinaus Arbeitsfelder, von denen wir lange gar nicht vermutet haben, dass sie voller mathematischer Erkenntnisse und mathematischer Anforderungen sind und dazu beitragen, im alltäglichen Umgang den Kindern gezielt Möglichkeiten zu bieten, ihre mathematische Grundkompetenz aufzubauen, die vorhanden sein muss, um in der Schule eine mathematische Bildung zu erwerben, die die Grundlage für ein lebenslanges Lernen bilden kann.

Dazu ist es erforderlich, im Elementarbereich mit den Kindern gemeinsam ein mathematisches Grundwissen in den Kompetenzbereichen Muster und Strukturen, Größen und Messen, Daten und Zufall, Geometrie sowie Zahlen und Rechenoperationen zu erarbeiten.

Im Alltag des Kindes finden sich unzählige Dinge, die bestens geeignet sind, zu Denkwerkzeugen zu werden. So sind Kinder direkt fasziniert, wenn sie große Mengen von gleichem Material vorfinden. Sie wühlen sich hinein und hindurch, begreifen es im doppelten Wortsinn und erfinden ihre eigenen Möglichkeiten und Strukturen im Umgang mit dem Denkwerkzeug. Tatsächlich sind schon kleine Kinder begeistert von Mustern und Mengen, Zahlen und Strukturen, Rhythmen und Melodien. Alle diese Bereiche enthalten mathematische Strukturen. Wird dieses umfassende Grundinteresse als wichtig für die Entwicklung des mathematischen Denkens erkannt und unterstützt, können die Kinder auch Mathematik fast von selbst (kennen-)lernen. Dann erfinden Kinder die Mathematik im spielerischen Umgang einfach selbst!

Den Aufbau dieser mathematischen Kompetenzen kann das Kind aber nur mit Unterstützung von fach- und sachkundigen Personen bewältigen. Die mathematische Selbstbildung des Kindes bedarf allerdings nicht nur der Hilfe, sondern auch der Anleitung von außen. Dass in diesem Zusammenhang auch die Eltern gefordert sind, sollte durch Informationsangebote für Eltern stärker in die Bildungsarbeit im vorschulischen und Kleinkindbereich einbezogen werden.

Mein „Institut für Mathematik im Elementarbereich – IME“ hat vor diesem Hintergrund und auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse Techniken und Methoden erarbeitet, mit deren Hilfe ErzieherInnen die Kinder in der Elementarstufe befähigen können, in selbstständiger und spielerischer Tätigkeit mathematische Inhalte und Strukturen zu erkunden, zu erkennen und zu verinnerlichen.


 


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