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Mathematik, eine Pflichtaufgabe ...
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... der Elementarstufe
Im Gehirn des Menschen sind von Anfang an auch mathematische Strukturen und Vorstellungen angelegt. Diese Anlagen entwickeln sich aber nur, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt stimuliert werden. So wie Kinder vom Beginn ihres Lebens an besonders leicht Sprachen lernen können, erschließen sie sich auch die Welt der Mathematik schon lange, bevor sie in die Schule kommen. Die Aufgabe der ErzieherInnen besteht darin, die Disposition des Kindes zum Lernen zu erkennen, aufzugreifen und auszubauen.
Die wissenschaftlichen Grundlagen des IME für den Einstieg der Kinder in die Welt der Mathematik bestehen in ihrem praktischen Teil im Wesentlichen aus den Forschungs- und Arbeitsergebnissen von Nancy Hoenisch (Universität Winchester/Virginia, USA), den wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Prof. Dr. Elsbeth Stern (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) und den Ideen von Kerensa Hülswitt (Universität Bremen).
Nancy Hoenisch hat ihre Erkenntnisse unter dem Titel „Junge Kinder fassen Mathematik an“ veröffentlicht. Darin beschreibt sie, wie Kinder denken, wie sie Konkretes in Abstraktes umwandeln und wie sie bestimmte mathematische Kompetenzen erwerben. Die Kinder werden ermuntert, neugierig und selbstständig nach der Mathematik in ihrem Alltag zu suchen und ihre eigenen Beziehungen zur Mathematik durch Anfassen und Tun herzustellen.
Elsbeth Stern arbeitet als Kognitionspsychologin und hat u. a. auf dem Gebiet des Aufbaus mathematischer Strukturen im Gehirn des Kindes geforscht.
Kerensa Hülswitt stellt in ihren Arbeiten den Aspekt der „Eigenproduktion“ von Mathematik durch die Kinder „mit gleichem Material und in großer Menge“ in den Vordergrund. Sie lässt die Kinder ihre eigene „Mathematik erfinden“.
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